Im Laufe des natürlichen Alterungsprozesses nimmt die Anzahl der elastischen Fasern auch im Gesichts- und Halsbereich ab. Haut, Muskulatur und das darunter liegende Bindegewebe erschlaffen und sacken der Schwerkraft folgend nach unten ab. Die Auswirkungen des Alterungsprozesses können durch eine operative Straffung der Haut und des Unterhautbindegewebes sichtbar gebessert werden. Durch ein Facelifting verjüngt sich Ihr Aussehen deutlich. Die Alterungserscheinungen können etwa 10 Jahre zurückversetzt werden, wobei diese gewonnene Zeitspanne bis an Ihr Lebensende erhalten bleibt.

Allgemeine Informationen
Der Eingriff
Die Operation
Bei einer Gesichtsstraffung können je nach Wunsch und Erfordernis die unterschiedlichsten Areale behandelt werden.
Bei der Stirnstraffung werden die Augenbrauen angehoben und die Stirnfalten geglättet. Sie wird in der Regel endoskopisch durchgeführt.
Wenn eine Wangen- und Halsstraffung erwünscht ist, verläuft der Schnitt am Haaransatz vor dem Ohr, um das Ohrläppchen herum und endet an der Nacken-Haar-Grenze. Durch diesen Zugang wird außer der Haut auch das starke bindegewebige Netz (SMAS) gestrafft und die überschüssige Haut entfernt.
Manchmal ist es zur Korrektur der erschlafften Halsmuskulatur oder zur Entfernung überschüssigen Fettgewebes im Halsbereich notwendig, zusätzlich einen kleinen Schnitt unterhalb des Kinns anzulegen.
Wenn der Alterungsprozess nicht sehr ausgeprägt ist und vor allem eine Straffung der Wangenpartie erzielt werden soll, kann das so genannte S-Lift oder Mini-Lift durchgeführt werden, wobei ein Schnitt vor dem Ohr gesetzt wird.
Betäubung
Je nach Ausmaß der notwendigen Korrekturen wird der Eingriff in Lokalanästhesie mit Sedierung oder in Allgemeinanästhesie durchgeführt.
Klinikaufenthalt
Nach dem Eingriff ist in der Regel ein kurzstationärer Aufenthalt von 1 bis 3 Tagen in unserer Klinik erforderlich.
Nach dem Eingriff
Nachkontrolle
In regelmäßigen Abständen wird der Wundheilungsverlauf kontrolliert.
Fädenentfernung
Die Fädenentfernung erfolgt 10 bis 14 Tage nach dem Eingriff.
Maßnahmen
Nach Beendigung der Operation wird ein schützender Kopfverband für 2 Tage angelegt. Zur Vermeidung stärkerer Schwellungen sollten Sie mit erhöhtem Kopfteil liegen.
Mögliche Komplikationen
Das Facelifting zählt zu den etablierten und bewährten Verfahren der Gesichtschirurgie. Dennoch lassen sich– wie bei jedem anderen operativen Eingriff – mögliche Risiken und Nebenwirkungen dabei nicht vollständig ausschließen. Um diese so gering wie möglich zu halten, setzen wir auf eine sorgfältige OP-Planung, eine präzise chirurgische Technik sowie eine individuell abgestimmte Nachsorge. In unserer privaten Fachklinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie in Nürnberg profitieren Sie von unserer jahrzehntelangen chirurgischen Erfahrung und höchstem OP-Niveau.
Allgemeine Operationsrisiken
- Schwellungen und Blutergüsse
Nach einer Plastisch-Ästhetischen OP sind Schwellungen und Hämatome normale Reaktionen des Gewebes auf den chirurgischen Eingriff. In der Regel bilden sich diese Veränderungen innerhalb von ein bis zwei Wochen deutlich zurück. Kühlung, Hochlagerung des Oberkörpers und körperliche Schonung unterstützen den Heilungsverlauf. - Schmerzen
Vorübergehend kann es nach der OP zu Schmerzen kommen, die sich häufig als Spannungs- oder Druckgefühl äußern. Diese lassen sich meist gut medikamentös behandeln und klingen in der Regel im weiteren Verlauf rasch ab. - Nachblutungen
Nach dem Eingriff sind in seltenen Fällen Nachblutungen möglich, die überwiegend innerhalb der ersten 48 Stunden auftreten können. Sie können sich durch verstärkte Schwellung, Spannungsgefühl oder eine asymmetrische Kontur zeigen. Während geringfügige Blutansammlungen häufig spontan zurückgehen, kann bei ausgeprägteren Befunden eine medizinische Behandlung erforderlich werden. - Wundheilungsstörungen
Verschiedene Einflussfaktoren wie Rauchen, Diabetes oder eine eingeschränkte Durchblutung können dazu führen, dass Wunden langsamer heilen. Mögliche Hinweise sind Rötungen, Wundsekret oder ein teilweises Öffnen der Naht. Wer die Nachsorgehinweise beachtet und auf Nikotin verzichtet, kann diese Risiken deutlich reduzieren. - Infektionen
Trotz hoher hygienischer Standards besteht ein geringes Risiko für Infektionen im Bereich der Operationswunde. Typische Symptome sind Rötung, lokale Erwärmung, zunehmende Schmerzen oder eitriges Sekret. Wird frühzeitig reagiert, lassen sich solche Infektionen meist gut behandeln. Eine sorgfältige häusliche Wundversorgung trägt wesentlich zur Vorbeugung bei.
Spezifische Risiken des Faceliftings
- Asymmetrien
Da kein Gesicht vollkommen symmetrisch ist, lassen sich minimale Abweichungen nicht vollständig ausschließen. Daher können auch nach einem Facelifting geringe Unterschiede zwischen beiden Seiten des Gesichts sichtbar bleiben. Durch eine sorgfältige OP-Planung wird jedoch ein möglichst ausgewogenes Ergebnis angestrebt. - Gefühlsstörungen
Vorübergehende Taubheitsgefühle oder Sensibilitätsveränderungen – insbesondere im Bereich der Wangen, Ohren oder des Halses – können durch die Reizung feiner Hautnerven entstehen. In der Regel normalisiert sich das Empfinden innerhalb der Heilungsphase vollständig. - Flüssigkeitsansammlungen
Serome sind klare Wundflüssigkeiten, die sich nach operativen Eingriffen im Gewebe entwickeln können. Auch im Anschluss an ein Facelifting kann es in Einzelfällen zu entsprechenden Flüssigkeitsdepots unter der Haut kommen. Kleinere Serome bildet der Körper häufig selbstständig zurück. Größere müssen gegebenenfalls durch eine Punktion entlastet werden. Um der Entstehung von Seromen vorzubeugen, legen wir in vielen Fällen direkt nach der Operation Drainagen, die überschüssige Flüssigkeit ableiten. - Haarlinienveränderungen
Da die Schnitte häufig im Bereich der Schläfen oder hinter dem Ohr verlaufen, kann es in seltenen Fällen zu Veränderungen der Haarlinie oder vorübergehendem Haarausfall entlang der Schnittführung kommen. Unsere sorgfältige Platzierung der Schnitte hilft, dieses Risiko möglichst gering zu halten. - Hautdurchblutungsstörungen und Gewebsnekrosen
Sehr selten kann es durch eine gestörte Durchblutung zu einem Absterben kleiner Hautareale kommen. Dieses Risiko ist bei Raucherinnen und Rauchern sowie bei stark vorgeschädigter Haut erhöht. Eine engmaschige Kontrolle der Wundheilung ermöglicht ein frühzeitiges Eingreifen.
Langfristige Risiken
- Nachlassende Straffung durch Alterungsprozesse
Ein Facelifting kann den natürlichen Alterungsprozess nicht aufhalten. Im Laufe der Jahre kann es – bedingt durch Hautalterung, Schwerkraft und/oder Gewichtsschwankungen – erneut zu einem Nachgeben des Gewebes kommen. Ein gesunder Lebensstil unterstützt den möglichst langfristigen Erhalt des Ergebnisses. - Narbenveränderungen im Verlauf der Zeit
Wir setzen die Schnitte so, dass Narben möglichst unauffällig verheilen. Dennoch können sie sich im Laufe der Zeit verändern, z. B. durch UV-Strahlung, individuelle Veranlagung oder mechanische Belastung. Eine konsequente Narbenpflege und guter Sonnenschutz wirken dem entgegen. - Unzufriedenheit mit dem ästhetischen Ergebnis
Auch bei technisch einwandfrei durchgeführten Eingriffen kann es vorkommen, dass das Ergebnis nicht vollständig Ihren persönlichen Erwartungen entspricht. Der individuelle Heilungsverlauf, die Hautqualität und die subjektive Wahrnehmung spielen dabei eine wichtige Rolle. In solchen Fällen beraten wir Sie in unserer Fachklinik in Nürnberg offen, ob und wann eine ergänzende Korrektur sinnvoll sein kann.
Weiterführende Infos
Wie läuft die Hautalterung ab?
Im Laufe des Lebens durchläuft die Haut verschiedene Phasen des Aufbaus und der Alterung:
- Babyalter
Im Babyalter ist die Schutz- und Barrierefunktion noch nicht vollständig entwickelt. Das bedeutet, dass die Haut besonders empfindlich gegen Reizstoffe, Sonne und Keime ist. Die Haut ist bis zu fünfmal dünner als Erwachsenenhaut und trocknet leicht aus. Erst im zweiten Lebensjahr baut sich der hauteigene Sonnenschutz auf. In der Kindheit entsteht auch der Säureschutzmantel. Im Alter von ungefähr sechs Jahren ist die Haut schließlich voll entwickelt. - Pubertät
Mit Beginn der Pubertät finden viele Veränderungen im Körper statt. Nicht zuletzt durch das Ungleichgewicht der Hormone steigt die Talgproduktion an. Pickel, Pusteln und Mitesser bedingen ein häufig unreines Hautbild.
Ab dem Alter von 20 Jahren, mit Abschluss der Pubertät, sieht die Haut meist glatt, schön prall und frisch aus. Ab jetzt können bereits erste Alterungsprozesse einsetzen. So können jetzt beispielsweise feine Linien im Augenbereich (sog. Krähenfüße) sichtbar werden. - Die 30er Lebensjahre
Mit etwa 30 Jahren beginnt die Wasserbindungsfähigkeit der Haut zu sinken. Bereits vorhandene Augenfältchen können sich vertiefen, feine Stirnquerfalten können dazukommen. Meist entwickeln sich nun zwischen Nase und Mundwinkeln die sog. Nasolabialfalten. Zwischen den Augen kann eine Zornesfalte entstehen. - Die Haut in den 40er Lebensjahren
In den 40er-Lebensjahren wird das Unterfettgewebe abgebaut, Kollagenfasern verhärten und die Alterserscheinungen werden offensichtlicher. Bereits vorhandene Falten können sich vertiefen und stärker hervortreten. - Reife Haut ab 50 plus
Ab dem Alter von 50 Jahren laufen Regenerationsprozesse langsamer ab, die Haut wird dünner und trockener, die Gesichtskonturen können erschlaffen. Häufig entstehen Altersflecken und Knitterfalten an Hals und bei Frauen am Dekolleté.Die Haut wird immer dünner: Mit etwa 60 Jahren können Äderchen und sonnenbedingte Hautschäden zunehmen bzw. sichtbar werden.
In den 80er-Lebensjahren kann die Haut bis zu 50 % ihrer ursprünglichen Dicke verlieren. Sie wird empfindlich und verletzlich. In diesem Alter können auch gut- oder bösartige Hauttumore häufiger auftreten.
Welche Auswirkungen hat der Alterungsprozess auf das Gesicht?
Die eben beschriebenen Veränderungen der Haut sind ein zentraler Bestandteil des natürlichen Alterungsprozesses. Die Veränderungen im Gesicht entstehen jedoch nicht allein durch die Hautalterung. Auch tieferliegende Strukturen wie Fettgewebe, Muskulatur und der knöcherne Unterbau verändern sich im Laufe der Jahre und beeinflussen die Gesichtsästhetik.
Mit zunehmendem Alter verliert das Gesicht an Volumen, insbesondere im Bereich der Wangen, Schläfen und um die Augen. Gleichzeitig nimmt die Spannkraft des Bindegewebes ab, wodurch sich Gewebe unter dem Einfluss der Schwerkraft nach unten verlagert. Die Folge sind abgesunkene Gesichtspartien, eine weniger klar definierte Kieferlinie sowie vertiefte Falten im Bereich von Nase, Mund und Kinn.
Hinzu kommt, dass die Haut nicht nur dünner und trockener wird, sondern auch an Elastizität verliert. Dadurch kann sie sich schlechter an die veränderten Strukturen anpassen. Gesichtszüge wirken insgesamt müder, weniger straff und verlieren an Frische.
Wann ist ein Facelifting sinnvoll?
Eine operative Gesichtsstraffung kann dann angebracht sein, wenn altersbedingte Veränderungen im Gesicht deutlich sichtbar werden und sich mit nicht-operativen Faltenbehandlungen (wie z. B. Injektionen mit Botox oder Unterspritzungen mit Fillern) nicht mehr ausreichend ausgleichen lassen. Dabei geht es nicht um ein „Verjüngen um jeden Preis“, sondern um die Wiederherstellung harmonischer Gesichtskonturen und eines insgesamt frischeren, erholteren Erscheinungsbildes.
Typische Gründe für ein Facelifting sind:
- ausgeprägte Hauterschlaffung im Wangen- und Kieferbereich
- sog. Hängebäckchen mit Verlust einer klaren Kieferlinie
- tiefe Falten zwischen Nase und Mund (Nasolabialfalten)
- abgesunkene Mundwinkel
- erschlaffte Haut im Halsbereich
- ein Gesichtsausdruck, der dauerhaft müde oder angespannt wirkt
Das biologische Alter allein ist dabei kein entscheidender Faktor. Viel wichtiger sind die individuelle Hautqualität, die anatomischen Voraussetzungen und der persönliche Leidensdruck.
Im persönlichen Beratungsgespräch in unserer privaten Fachklinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie in Nürnberg prüfen wir sorgfältig, ob ein Facelifting die geeignete Methode für Sie ist oder ob alternative, weniger invasive Behandlungen sinnvoller sind.
Wie viel jünger sehe ich nach einem Facelifting aus?
Ein Facelifting lässt das Gesicht in der Regel mehrere Jahre jünger erscheinen. Wissenschaftliche Bewertungen zeigen, dass Patientinnen und Patienten nach dem Eingriff im Durchschnitt von Außenstehenden um etwa 3 bis 6 Jahre jünger eingeschätzt werden als zuvor. Die genaue „Jahre-Zahl“ ist individuell unterschiedlich und hängt von Faktoren wie Ausgangsbefund, Hautqualität und angewandter Operationstechnik ab.
Eine Auswahl derartiger Studien:
- „Association of Face-lift Surgery With Social Perception, Age, Attractiveness, and Health“
Für diese Veröffentlichung untersuchte ein Forschungsteam der Johns Hopkins University School of Medicine (Baltimore, USA) die Wirkung eines Faceliftings auf das wahrgenommene Alter. Die Ergebnisse wurden im peer-reviewten Fachjournal JAMA Facial Plastic Surgery veröffentlicht. Unabhängige, nicht medizinische Personen bewerteten standardisierte Vorher-/Nachher-Fotos von Patientinnen und Patienten. Dabei zeigte sich eine durchschnittliche Reduktion des wahrgenommenen Alters um etwa 4,7 bis 5,7 Jahre nach dem Eingriff. - „Perceived Age Reduction After Rhytidoplasty: Human and Artificial Intelligence Assessment“
In dieser Untersuchung wurde das wahrgenommene Alter nach einem Facelifting sowohl durch menschliche Beobachterinnen und Beobachter als auch durch KI-basierte Altersalgorithmen analysiert. Beide Bewertungsmethoden bestätigten eine signifikante Reduktion des wahrgenommenen Alters nach dem Eingriff, benennen diese aber nicht als konkrete Anzahl an Jahren. Die Studie, die am Baylor College of Medicine (Houston, Texas, USA), durchgeführt wurde, wurde ebenfalls im Fachjournal Facial Plastic Surgery publiziert. - „Objective assessment of change in apparent age after facial rejuvenation surgery“
In dieser Studie von Eric Swanson, MD, veröffentlicht im Fachjournal Journal of Plastic, Reconstructive & Aesthetic Surgery, wurden Alterswahrnehmungen vor und nach Facelift-Operationen objektiv bewertet. Unabhängige Beobachterinnen und Beobachter schätzten die Patientinnen und Patienten nach dem Eingriff im Durchschnitt um etwa 4,6 Jahre jünger als zuvor.
Geht es bei einem Facelifting nur um ein jüngeres Aussehen?
Ein Facelift in unserer Fachklinik in Nürnberg zielt nicht allein darauf ab, Sie jünger aussehen zu lassen. Im Mittelpunkt steht vielmehr die Wiederherstellung von Struktur, Kontur und Proportionen im Gesicht. Mit zunehmendem Alter wirken Gesichtszüge weniger klar definiert und die natürliche Gesichtsanatomie verändert sich.
Ein modernes Facelifting setzt an diesen strukturellen Veränderungen an. Abgesunkene Gewebeschichten werden repositioniert, tragende Strukturen stabilisiert und die natürlichen Gesichtskonturen wieder deutlicher herausgearbeitet. Der verjüngende Effekt entsteht dabei nicht primär durch das Glätten der Haut, sondern durch die Rückführung des Gesichts in ein harmonisches, ausgewogenes Gesamtbild.
Welche Arten des Faceliftings gibt es?
In unserer Fachklinik in Nürnberg bieten wir Ihnen verschiedene Lifting-Varianten an:
- Stirn- und Augenbrauenstraffung
Hierbei heben wir abgesunkene Augenbrauen an und glätten Ihre Stirnfalten. Der Eingriff erfolgt in der Regel über kleine Schnitte im Haarbereich und eignet sich besonders bei einem müden oder abgesunkenen oberen Gesichtsdrittel. - Wangen- und Halsstraffung (klassisches Facelifting)
Das mittlere und untere Gesicht sowie der Hals stehen hier im Mittelpunkt. Der Hautschnitt verläuft am Haaransatz vor dem Ohr, um das Ohrläppchen herum und endet in der Nacken-Haar-Grenze. Über diesen Zugang entfernen wir nicht nur überschüssige Haut, sondern straffen auch das darunterliegende bindegewebige Stützsystem (SMAS). Mit der OP können wir eine klare Kieferlinie, harmonische Wangenkonturen und eine straffere Halspartie erreichen. - Halsstraffung mit zusätzlichem Kinnschnitt
Bei stärker erschlaffter Halsmuskulatur oder ausgeprägten Fettansammlungen im Halsbereich kann ergänzend ein kleiner Schnitt unterhalb des Kinns notwendig sein. Dadurch können wir zusätzlich die Halskonturen verbessern und das Gesamtergebnis stabilisieren. - Mini-Lift / S-Lift
Ist der Alterungsprozess noch nicht stark ausgeprägt und betrifft vor allem die Wangenpartie, kann ein sog. Mini-Lift oder S-Lift sinnvoll sein. Der Schnitt erfolgt hierbei ausschließlich vor dem Ohr. Diese Methode eignet sich besonders für Patientinnen und Patienten, die eine moderate Straffung mit kürzerer Erholungszeit wünschen.
Wie lange dauert der Heilungsprozess nach einem Facelifting?
Nach einem Facelifting benötigt das Gesicht Zeit, um sich vollständig zu erholen. Die Heilung verläuft dabei schrittweise über mehrere Wochen. Die meisten Patientinnen und Patienten sind nach etwa 2 bis 3 Wochen wieder gesellschaftsfähig.
In den ersten Tagen nach dem Eingriff treten Schwellungen, Blutergüsse und ein Spannungsgefühl auf. Diese klingen in der Regel innerhalb der ersten 7 bis 14 Tage deutlich ab. Fäden oder Klammern entfernen wir meist nach etwa 7 bis 10 Tagen. In dieser Phase ist körperliche Schonung wichtig.
Nach rund 3 bis 4 Wochen sind stärkere Schwellungen meist abgeklungen, sodass Ihr Gesicht bereits deutlich natürlicher wirkt. Leichte Restschwellungen oder ein Spannungsgefühl können jedoch noch mehrere Wochen anhalten. Sportliche Aktivitäten und stärkere körperliche Belastungen sind in der Regel nach 4 bis 6 Wochen wieder möglich.
Wann zeigt sich das endgültige Ergebnis eines Liftings?
In der Regel lässt sich das endgültige Ergebnis nach etwa drei bis sechs Monaten beurteilen, sobald sich Haut und tieferliegende Gewebeschichten vollständig stabilisiert und an ihre neue Position angepasst haben. Erst in dieser Phase kommen Konturen, Proportionen und die natürliche Ausstrahlung des Gesichts in ihrer finalen Form zur Geltung.
Wird das Gesicht nach dem Facelifting stark verändert aussehen?
Ein fachgerecht durchgeführtes Facelifting verändert nicht die individuelle Ausstrahlung oder den Charakter Ihres Gesichts. Ziel ist stets, altersbedingte Veränderungen auszugleichen und natürliche Konturen wieder klarer herauszuarbeiten – nicht, das Gesicht „neu zu gestalten“.
Mit unseren moderne Facelifting-Techniken setzen wir in unserer Fachklinik in Nürnberg an den tieferliegenden Strukturen an und repositionieren abgesunkenes Gewebe, anstatt die Haut lediglich zu spannen. Dadurch bleibt die Mimik erhalten und das Gesicht wirkt weiterhin authentisch. Häufig wird das Ergebnis von Außenstehenden nicht als „operiert“, sondern als frischer, erholter und harmonischer wahrgenommen.
Wann darf ich mich nach einem Facelifting wieder schminken?
Leichtes Make-up ist in der Regel nach etwa 10 bis 14 Tagen wieder möglich – vorausgesetzt, die Wundheilung verläuft komplikationslos und die Schnitte sind reizlos verheilt. Wichtig ist, dass Sie in dieser Phase keinen Druck auf die Narben ausüben und ausschließlich saubere, gut verträgliche Produkte verwenden. Direkt im Bereich der Schnittlinien sollten Sie zunächst auf Schminke verzichten, bis diese vollständig geschlossen und stabil sind.
Wie lange hält das Ergebnis eines Faceliftings?
Das OP-Resultat ist in der Regel langfristig, aber nicht dauerhaft. Der verjüngende Effekt hält ca. 8 bis 12 Jahre an. Dabei stoppt der Eingriff den natürlichen Alterungsprozess nicht, setzt ihn jedoch deutlich zurück.
Wie lange das Ergebnis im Einzelfall sichtbar bleibt, hängt von mehreren Faktoren ab. Dazu zählen unter anderem Ihre Hautqualität, Ihre genetischen Voraussetzungen, Ihr Lebensstil, Ihre Gewichtsstabilität sowie der Umfang und die Technik des Eingriffs. Auch eine konsequente Hautpflege und ein bewusster Umgang mit Sonne und Nikotin tragen zum langfristigen Erhalt des Ergebnisses bei.
Nach einem Facelifting altert das Gesicht weiter – allerdings auf dem neuen, verjüngten Ausgangsniveau. Viele Patientinnen und Patienten empfinden ihr Aussehen auch Jahre später noch als frischer und strukturierter als vor dem Eingriff.
Jetzt unverbindlich beraten lassen
Sie möchten eine Beratung? Dann zögern Sie nicht und setzen Sie sich mit uns in Verbindung. Es erwartet Sie eine persönliche, unverbindliche und vertrauliche Beratung, in der Ihnen all Ihre Fragen beantwortet werden.
Häufig gestellte Fragen
Sie haben noch Fragen?
Wir haben Ihnen die häufigsten Fragen und Antworten zusammengestellt – damit Sie sich vorab schon informieren können.

